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Lexikon - Industrie 4.0

Lexikon - Industrie 4.0

EINFACH anders

O

On-Demand-Fertigung

On-Premise

gehört zu: Cloud

On-Premise ist das Gegenteil von der Cloud und beschreibt ein Betreibermodell, bei dem die Server in den eigenen Räumlichkeiten, vor Ort oder lokal betrieben werden.

Erst seitdem die lokale Nutzung zunehmend auch in der Cloud angeboten wird, ist der Begriff als Gegenpol entstanden.

OnPremise

Bildquelle: ©Atlantis - Fotolia.com

OPC UA

gehört zu: Data Governance
 
Die Abkürzung OPC UA steht für „Open Platform Communications Unified Architecture“.

Der herstellerunabhängige Austausch von Daten ist eine entscheidende Grundlage für die erfolgreiche Einführung von Industrie 4.0.
OPC UA beinhaltet dazu eine Sammlung von Spezifikationen, die die Kommunikation im Umfeld der Industrieautomation standarisiert.
Dazu ist es als plattformunabhängige, service-orientierte Architektur (SOA) aufgebaut.
Durch OPC UA werden Maschinendaten, wie z.B. Regelgrößen, Messwerte, Parameter, etc. maschinenlesbar beschrieben und dadurch im Sinne von IoT transportierbar.
OPC UA ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der Standardisierung von Fabrikprozessen.

OPC UA wird u.a. durch OPC Foundation vorangebracht und wird vorrangig in Europa eingesetzt.
Ein neuartiger und vielversprechender deutscher Lösungsansatz zur Maschinenvernetzung ist umati.
In anderen Teilen der Welt spielt u.a. MTConnect eine wichtige Rolle in der Maschinenkommunikation.

opcua

Bildquelle: ©OPC Foundation

Hier finden Sie eine Veröffentlichung der OPC Foundation

Zitat VDMA e.V. Newsletter vom 18.03.2020:
"OPC UA ermöglicht die interoperable Kommunikation vom Shop-Floor bis in die Cloud. Bislang fehlt jedoch das einheitliche Vokabular dieser „Weltsprache der Produktion“. Dieses erarbeiten mittlerweile rund 500 Unternehmen in mehr als 30 Arbeitskreisen im VDMA gemeinsam mit weiteren Akteuren. Dabei entstehen branchenspezifische „OPC UA Companion Specifications“. Aktuell ist das durch das BMWi geförderte Projekt „Interoperable Interfaces for Intelligent Production“, kurz II4IP, an den Start gegangen. Sein Ziel ist es, branchenübergreifende OPC-UA-Standards zu definieren und in der "OPC UA for Machinery" zusammenzuführen."

 

 

Orchestrierung

gehört zu: Assistenzsystem

Der Begriff Orchestrierung im Sinne von INDUSTRIE 4.0 wurde aus dem Bereich der Orchestermusik übernommen und bedeutet das Kombinieren, Zusammenstellen und Dirigieren unterschiedlicher Assets und WebServices zu einem Wertstrom. Dies wird mittels dienstorientierter Architektur (SOA) umgesetzt.

Jeder einzelne Orchestermusiker ist mit seinem speziellen Instrument vergleichbar mit einem Asset in einer Fertigungshalle. Aus der Sicht des Dirigenten, der alle Einzelinstrumente gleichzeitig im Blick haben muss und im richtigen Moment zum Einsatz bringen muss, entsteht eine Orchestrierung.
Ein Dirigent im Sinne von Industrie 4.0 ist z.B. ein Fertigungssteuerer der mit einem kognitiven Assistenzsystem die Assets in einer Fertigungshalle orchestriert. Ebenso könnte man die Mehrmaschinenbedienung von komplexen Dreh-Fräszentren incl. der Steuerung aller benötigter Fertigungshilfsmittel (Werkzeuge, Vorrichtungen, etc.) durch einen einzigen Mitarbeiter als Orchestrierung bezeichnen. Möglich wird das nur durch ein kognitives Assistenzsystem.

Orchestrierung

Bildquelle: ©denphumi - Fotolia.com & ©ZinetroN - Fotolia.com & © Africa Studio - Adobe Stock & ©JH

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